• Gemeinsam mit den renommierten Naturraumexperten wurde ein für das Kitzsteinhorn individuelles Hochlagenrekultivierungs- und Begrünungsprojekt erarbeitet | © Kitzsteinhorn ©Kitzsteinhorn
Presse

Nachhaltigkeit

Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement spielen am Kitzsteinhorn schon seit vielen Jahren eine große Rolle. Mit einem beispielgebenden Umwelt- und Energiemanagement verfolgen die Kapruner Gletscherbahnen konsequent ihren eingeschlagenen Weg des nachhaltigen Wirtschaften und Handelns. Das Unternehmen ist dreifach ISO-zertifiziert und wurde bereits 2011 für sein nachhaltiges Management mit einer hohen Auszeichnung belohnt: Bei der XI. Alpenkonferenz erhielt das Kitzsteinhorn den „pro natura – pro ski AWARD“. Das Kitzsteinhorn ist auch Open Air Labor mehrerer internationaler Wissenschaftsprojekte.

Seit 2003 bekennt sich das Kitzsteinhorn mit seinem integrierten Managementsystem zur Umsetzung und laufenden Kontrolle der hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards nach ISO-Norm 9001. Aktive Umweltmaßnahmen und das klare Bekenntnis zu Nachhaltigkeit waren 2007 die Beweggründe, die Zertifizierung auf den Bereich Umwelt (ISO 14001) sowie 2015 auch auf den Bereich Energie-Effizienz (ISO 50001) auszudehnen. Die ISO-Zertifizierungen der Kapruner Gletscherbahnen gelten für alle Unternehmensbereiche, also Bahnen & Pisten und Gastronomie. „Die Umsetzung unserer ISO-Zertifizierungen ist keine einmalige Angelegenheit, es ist ein permanenter Prozess, verlangt laufende Anpassungen und bietet uns die Möglichkeit sehr gezielt Optimierungen in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen zu planen und effizient umzusetzen“, erklärt Prok. Ing. Günther Brennsteiner als Projektverantwortlicher.

Übergeordnetes Ziel zur Einhaltung der Umweltmanagementnorm ISO 14001 ist es, Fragen des Umweltschutzes und die Vermeidung von Umweltbelastungen mit der nachhaltigen, wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens in Einklang zu stellen. Das Energiemanagement nach ISO 50001, durchleuchtet permanent den Umgang mit wertvollen Ressourcen. „Die genaue Analyse von Umweltauswirkungen und deren möglichste Reduzierung nimmt bei unseren Entscheidungen eine wichtige Position ein. Ökologische Begleitplanung und ökologische Bauaufsicht bei allen Pisten- und Schneeanlagenbauten, sowie den aufwendigen Rekultivierungsmaßnahmen in unseren Hochlagen sind heute bereits unser Unternehmensstandard. Das renommierte Salzburger Institut für Ökologie Salzburg begleitet diese Projekte und bezeichnet die Umsetzung durch unser erfahrenes Team als beispielgebend. Mit unserem Energiemanagement optimieren wir laufend den gesamten Energie- und Ressourcenhaushalt am Berg, d. h. mit Messeinrichtungen und Kennzahlen betrachten wir nicht nur den Stromverbrauch bei unseren Bahnen und Liften, sondern zum Beispiel auch den Treibstoff- und Wasserverbrauch. Ein Prozess, der uns nicht nur wirtschaftlich hilft, er gewährleistet auch einen verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen“, so Vorstandsdirektor Ing. Norbert Karlsböck. Die Führung eines EDV-gestützten Registers für alle umweltrelevanten Regelungen und Vorschriften stellt zusätzlich die dauerhafte Rechtskonformität in diesem Bereich sicher.

 

Im Winter Schnee, im Sommer Strom

Auch in Salzburgs höchstgelegenem Skigebiet ist aufgrund des Gletscherrückgangs und der Klimaveränderungen eine effiziente Beschneiung bis zum Gletscherrand nicht mehr wegzudenken. 24 Millionen Euro haben die Gletscherbahnen seit dem Jahr 2000 in den Ausbau ihrer

Beschneiungsanlage vom Langwiedboden bis zum Gletscherrand investiert um so den Skibetrieb und damit die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens zu sichern. Das komplexe Beschneiungssystem wird von den nahezu unerschöpflichen Wasserreservoirs der großen Kapruner Wasserkraftwerk-Stauseen versorgt. 2011 wurde das kombinierte Pump- und Kleinkraftwerk Grubbach errichtet. Im Winter fungiert es als Pumpwerk, zwischen Mai und Oktober funktioniert das System dann umgekehrt: Das Pumpwerk dient als Turbine, nützt das Schmelzwasser zur Stromproduktion und erzeugt so einen großen Anteil jener Strommenge, die im Winter für die Beschneiung benötigt wird. Hand in Hand mit dem Bau der Beschneiungsanlagen gehen Rekultivierungsmaßnahmen, die im äußerst kurzen hochalpinen Sommer, von Mitte Juli bis Ende August, von einem unternehmensinternen Expertenteam durchgeführt werden.

Partnerschaftsvertrag mit dem Nationalpark Hohe Tauern

Im Juni 2011 wurde mit der „Gipfelwelt 3000 - TOP OF SALZBURG 3029 m“, ein Gemeinschaftsprojekt der Kapruner Gletscherbahnen mit dem Nationalpark Hohe Tauern eröffnet. 2012 unterzeichneten die beiden Partner eine unbefristete Kooperationsvereinbarung. Sie umfasst Punkte wie die beliebten Nationalpark Ranger Touren „Nationalpark Gallery Tour“ und die „Kitzsteinhorn Explorer Tour“ oder einen wechselseitigen Wissenstransfer. „Für die Gletscherbahnen hat es sich als äußerst positiv erwiesen, dass wir auf 3000 Meter, direkt an der Nationalparkgrenze, gemeinsam mit dem Nationalpark Hohe Tauern ein einzigartiges, ganzjähriges Natur-Angebot für alle Gäste des Kitzsteinhorns anbieten können“, freut sich Ing. Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG. „Es gibt im Nationalpark Hohe Tauern keinen anderen Punkt in dieser Höhenlage, der so einfach, ganzjährig erreichbar ist und direkt an der Grenze zum Nationalpark liegt. Für uns ergibt sich die einmalige Chance, Bewusstseinsbildung für unsere Nationalparkidee zu betreiben, an einem Ort, an dem eine große Zahl nationaler und internationaler Gäste zum Wintersport und Naturgenuss kommt“ fasst Nationalparkdirektor Wolfgang Urban die Kooperation zusammen.

Begrünung vegetationsloser Pistenbereiche

In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökologie Salzburg ist es am Kitzsteinhorn gelungen, Begrünungsmaßnahmen bis weit über die Waldgrenze durchzuführen. Nirgendwo sonst begrünt man in derart extremen Höhenlagen. Im Skigebiet Kitzsteinhorn gab es noch vor wenigen Jahren große, vegetationslose Pistenbereiche in der Höhenlage zwischen 2.200 und 2.500 Meter. Das Institut für Ökologie arbeitete im Jahr 2008 einen Maßnahmenplan aus, nach dem die vegetationslosen Bereiche aufwendig begrünt werden. Durch die spezielle Saat-/Sodenkombinationsmethode und dem Einsatz von eigens gezüchteten Hochlagensaatgutmischungen wie die ,Kitzmischung’, einen akribischen Umgang mit jedem Gramm an vorhandenen Humus sowie eine schonende Entnahme und Aufteilung der vorhandenen Vegetation gelingt es, noch in Höhenlagen von 2.500 Meter eine Bewuchsdecke herzustellen, die der Umgebungsvegetation äußerst ähnlich ist. Da am Kitzsteinhorn die Vegetationszeit sehr kurz ist, müssen Humus und Rasensoden durch ein Kokosgewebe vor Erosion durch Niederschlagsereignisse geschützt werden. Quadratmeter für Quadratmeter werden so – überwiegend in mühevoller Handarbeit - wieder der Natur zurückgegeben.

Kitzsteinhorn: Das Open Air Labor

Seit 2010 ist der Gipfelbereich des 3.203 Meter hohen Kitzsteinhorns Standort eines interdisziplinären Freiluftlabors für Permafrost- und Steinschlagmonitoring. Nach den Projekten MOREXPERT I und II sind die Gletscherbahnen Kaprun von 2017 bis 2020 Partner und Open Air Labor des Projektes „GlacierRock“. Ziel der Studie ist unter anderem eine bessere Abschätzung der gegenwärtigen und zukünftigen Veränderungsprozesse in gletschernahen Felswänden. Von 2015 bis 2017 unterstützt das Kitzsteinhorn auch das interdisziplinäre Wissenschaftsprojekt „Integrales Rotwildmanagement“, es erforscht das im Kapruner Tal gelungene Miteinander von Tourismus, Land-, Forst- und Jagdwirtschaft.

pro natura – pro ski AWARD

Bei der XI. Alpenkonferenz wurde dem Kitzsteinhorn 2011 der pro natura – pro ski AWARD verliehen, den die Liechtensteiner Stiftung pro natura – pro ski alle zwei Jahre vergibt. Dabei werden alpine Skigebiete für ihr ökologisch orientiertes Management, ihre Innovationskraft und ihr nachhaltiges Handeln ausgezeichnet. Beim Kitzsteinhorn wurde neben den ISO-Zertifikaten auch die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Angebotsbereiche positiv bewertet, wie die im Juni 2011 fertiggestellte Gipfelwelt 3000, die in enger Kooperation mit dem Nationalpark Hohe Tauern und dem Haus der Natur Salzburg erarbeitet wurde. Diese langfristig ausgerichteten Konzepte, die umgesetzten Maßnahmen, klaren Verantwortlichkeiten für eine Verbesserung der Umweltverträglichkeit und eine hohe Transparenz im Hinblick auf die Öffentlichkeit überzeugten die „pro natura – pro ski“-Jury.

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Legende:
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23.01.2019 Mittwoch
Schneehöhen
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    115 cm
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    210 cm
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Vormittag
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    -10 °C
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Nachmittag
leicht bewölkt
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