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Österreichs erstes
Gletscherskigebiet

Pioniergeist und Mut

Die Gletscherbahnen Kaprun standen von Beginn an für Pioniergeist, visionäres Denken und vor allem für den Mut, ein damals nahezu unvorstellbares Projekt in die Tat umzusetzen: Die Erschließung des ersten Gletscherskigebietes Österreichs im Jahre 1965. In den kommenden Jahrzehnten folgten viele weitere Pionierleistungen und technische Unikate, im Bereich Ökologie wurden außergewöhnliche Maßnahmen gesetzt, Seilbahnen, Lifte und technische Beschneiung ständig modernisiert, die Angebote im Skigebiet laufend den Erwartungen der Gäste angepasst und 2010/11 mit der Gipfelwelt 3000 Salzburgs höchstgelegene Sehenswürdigkeit eröffnet.

Mit der Gründung der „Gletscherbahnen Kaprun AG“ am 1. August 1963 durch Tauernkraftwerke, Gemeinde Kaprun und Land Salzburg, wurde der erste wichtige Schritt für den Ausbau des Gletschers zu einem ganzjährigen Skigebiet gesetzt. Am 12. Dezember 1965 konnten die ersten beiden Abschnitte der Großkabinen-Pendel-Luftseilbahn für 35 Personen zum Kitzsteinhorn in Betrieb genommen werden. Schon im Herbst 1966 verkehrt die Pendelbahn bis auf 3.029 m Seehöhe. Die höchste Stütze der  Gipfelbahn ist mit einer Höhe von 113,6 m auch heute noch die höchste Seilbahnstütze der Welt. 1967 wird  mit dem Maurerlift der erste Schlepplift auf einem Gletscher eröffnet. Gemeinsam mit der österreichischen Seilbahnbaufirma Doppelmayr wurde dafür der erste Schlepplift  auf einem Gletscher entwickelt. Eine aufwändige Technologie, da Gletscher in Bewegung sind und fließen und dadurch ein fixes Bauwerk unmöglich machen. Diese Technologie wird noch heute bei allen Gletscherliften angewendet.  1965 wurden 1.618 Skibegeisterte auf den Gletscher befördert. 1970 strömten bereits 250.000 Skifahrer auf das Kitzsteinhorn. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wurde 1971 der Bau einer Standseilbahn beschlossen und 1974 die erste alpine U-Bahn der Welt  eröffnet.  In den 70er und 80er-Jahren wurde das Seilbahn- und Liftangebot am Gletscher permanent ausgebaut und erweitert.  1975 zählt das Kitzsteinhorn jährlich bereits eine halbe Million Besucher  –  in den Jahren  2007/08 wird die ein-Millionen-Marke erreicht.

Kurz vor dem 35-jährigen Betriebsjubiläum erschüttert der tragische Brandunfall die Gletscherbahnen Kaprun und die ganze Welt:  Am 11. November 2000 verlieren 155 Menschen bei einem Brand in der Standseilbahn ihr Leben. Die Gletscherbahnen Kaprun trauert um Gäste, Mitarbeiter und Freunde.

Mit Gletscherjet 1 und 2 wurden 2001 und 2002 moderne, leistungsstarke  Seilbahnen eröffnet. Seit 1999 wird in Schneianlagen der neuesten Generation investiert und der Bereich vom Langwiedboden bis zum Gletscherrand technisch beschneit. Begleitend dazu werden mit dem Institut für Ökologie beispielgebende ökologische Maßnahmen umgesetzt, wie zum Beispiel ein kombiniertes Pump- und Kleinkraftwerk, das im Winter als Pumpwerk für die Beschneiung und im Sommer als Kleinkraftwerk dient und damit die Energiebilanz des Unternehmens wesentlich verbessert.

Neben technischen Innovationen setzte das Kitzsteinhorn in den letzten Jahren sein Augenmerk vor allem auch auf Angebots-Innovationen: Mit drei Snowparks und Österreichs größten Superpipe hat sich das Kitzsteinhorn zu einem jungen Freestyle Hotspot entwickelt. Mit Freeride XXL werden fünf Freeride Routen und ein von Experten entwickeltes Freeride Info System angeboten. Das ICE CAMP überrascht von Jänner bis Mai mit einer stylishen Wunderwelt ganz aus Schnee und Eis.

2010/11 wurde am Kitzsteinhorn - direkt an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern -  Salzburgs höchste Sehenswürdigkeit eröffnet: Die neue Gipfelwelt 3000 mit Cinema 3000, Panorama-Plattform "Top of Salzburg" und Nationalpark Gallery bietet eindrucksvolle Ein- und Ausblicke in die Faszination der hochalpinen Natur.

Die Erschließung des ersten Gletscherskigebietes Österreichs im Überblick