Der Gletscher

Das Unternehmen

Kitzsteinhorn
Umweltmanagement

Qualitäts- und Umweltmanagement sind bei den Gletscherbahnen Kaprun bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensplanung und -führung. Zum Schutz der sensiblen hochalpinen Urlaubs- und Freizeitregion wurden zahlreiche richtungsweisende Umweltschutzmaßnahmen gesetzt, wie etwa das kombinierte Pump- und Krafwerk Grubbach, eine Kitzsteinhorn-spezifische Begrünung  vegetationsloser Pistenbereiche, ein Partnerschaftsvertrag mit dem Nationalpark Hohe Tauern und vieles mehr. 2003 wurde das Unternehmen erstmals für ihr Qualitätsmanagement mit dem ISO-Zertifikat 9001 ausgezeichnet, 2008 zusätzlich erstmals auch mit ISO 14001 für sein vorbildliches Umweltmanagement. Alle diese Anstrengungen wurden 2011 mit dem  "pro natura - pro ski AWARD", der bedeutendsten Auszeichnung für beispielgebendes Umweltmanagement im Alpenraum, belohnt.

Zum Schutz der hochalpinen Urlaubs- und Freizeitregion werden richtungsweisende Umweltschutz-maßnahmen gesetzt:

ISO-zertifiziertes Unternehmen

Seit 2008 ist das Gesamtunternehmen Gletscherbahnen Kaprun AG zertifiziert nach ISO 14001:2009 (Umwelt) und ISO 9001:2009 (Management) mehr erfahren

 

Download Jahresbericht 2013 der ökologischen Bauaufsicht zur "Optimierung von Beschneiungsanlagen, Skipisten und Lawinenschutz"

 

Kombiniertes Pump- und Kleinkraftwerk

2011/12 wurde das kombinierte Pump- und Kleinkraftwerk Grubbach errichtet, das im Winter als Pumpwerk fungiert. Zwischen Mai und Oktober funktioniert das System dann umgekehrt: Das Pumpwerk dient als Turbine, welche das Schmelzwasser, das im Langwiedspeicher gesammelt wird, zur Stromproduktion nützt. So werden etwa 70% der Strommenge erzeugt, die im Winter für die Beschneiung benötigt wird.
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Begrünung vegetationsloser Pistenbereiche

In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökologie Salzburg ist es am Kitzsteinhorn gelungen, Begrünungsmaßnahmen bis weit über die Waldgrenze durchzuführen. Durch spezielle Hochlagen-Satgutmischungen wie die "Kitzmischung", einen akribischen Umgang mit jedem Gramm an vorhandenen Humus sowie eine schonende Entnahme und Aufteilung der vorhandenen Vegetation gelingt es, noch in Höhenlagen von 2.500 Meter eine Rasendecke herzustellen.
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Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern

Bereits 2011 arbeiteten der Nationalpark Hohe Tauern und die Gletscherbahnen Kaprun AG beim Bau der Gipfelwelt 3000 zusammen. Im Jahr 2012 unterzeichneten die beiden Partner eine unbefristete Kooperationsvereinbarung. Sie umfasst Punkte wie Nationalpark Ranger Touren durch die Gipfelwelt 3000, eine partnerschaftliche und gegenseitige Bewerbung und einen permanenten wechselseitigen
Wissenstransfer. mehr erfahren

Website Nationalpark Hohe Tauern
 

Höchste Kompetenz in Beschneiung

20 Millionen Euro haben die Gletscherbahnen in den vergangenen zehn Jahren in den Ausbau ihrer Beschneiungsanlage vom Langwieboden bis zum Gletscherrand investiert. Das komplexe Beschneiungssystem wird von den nahezu unerschöpflichen Wasserreservoirs der großen Kapruner Wasserkraftwerk-Stauseen versorgt. Mit Fertig-stellung der Pumpstation Langwiedboden II haben die Gletscherbahnen 2012 eine wesentliche Lücke im Beschneiungssystem des Kitzsteinhorns geschlossen.
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"pro natura - pro ski AWARD"

Bei der XI. Alpenkonferenz wurde dem KKitzsteinhorn für sein professionelles und konsequentes Umweltmanagement, die positiven Kooperationen mit Naturraum-Experten und dem Nationalpark Hohe Tauern sowie für die transparente Kommunikation der pro natura – pro ski AWARD verliehen. Der alpenweit ausgeschriebene Award soll damit Skigebietsbetreiber zu einem ökologisch orientierten Umweltmanagement anregen und nachhaltige Innovationen fördern.
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Wasser und Abwasserentsorgung

Die Wasseraufbereitung im Bereich der Gletscherbahn erfolgt mit UV-Anlagen statt umstrittener Ozonanlagen. Bereits 1974 wurde von 2.450 m ins Tal ein Abwasserstrang zum örtlichen Kanalnetz errichtet. Der Klärschlamm von der Gipfelstation wird gesammelt und in Containern zum Alpincenter transportiert, um dort in das Kanalnetz eingeleitet zu werden.

Mit dem Umbau der Gletscherbahn Kaprun 1 in eine hochmoderne 8er-Einseilumlaufbahn, die Panoramabahn, wurde auch der Bereich Langwiedboden in das bestehende Kanalnetz eingebunden.

Energieversorgung und Rückgewinnung

Im gesamten Kitzsteinhorn-Gebiet werden keine fossilen Brennstoffe verwendet. Die gesamte Energieversorgung der Bahnen und Lifte erfolgt elektrisch. Dafür wurden 7 km Hochspannungsleitungen verkabelt.

Am Dach des Alpincenters speichern 24 m² Sonnenkollektoren die Wärme der Gletschersonne und unterstützen damit die Warmwasserversorgung der Gaststättenbetriebe. Durch Energierückgewinnung bei den Hochleistungsmotoren der großen Bahnen werden der Gebäudebereich im Alpincenter und das Talstationsgebäude der Panoramabahn beheizt.

Mülltrennung und Müllvermeidung

Schon seit vielen Jahren wird bei den Kapruner Gletscherbahnen im Bahn-, Gastronomie- und Bürobereich der Müll sorgfältig sortiert. Entsprechende Sammelbehälter sind selbstverständlich.

Unter dem Motto "Müllvermeidung vor Mülltrennung" werden Lieferanten angehalten, unnötige Verpackungen zu vermeiden bzw. auf recyclebare Materialien umzusteigen. Die Anlieferung des täglichen Bedarfs der Gaststätten erfolgt in eigenen Mehrwegbehältern. In den Gaststätten und Kiosken werden keine Dosengetränke verkauft. Alle diese Maßnahmen werden von einem eigenen Müllbeauftragten ausgearbeitet und koordiniert.

Die zur Wartung technischer Geräte und Maschinen notwendigen Spraydosen werden wieder verwendet, Pressluft ersetzt hier das übliche Treibgas. Für Drucksorten, Briefpapier, etc., wird ausschließlich chlorfrei gebleichtes Papier verwendet.

Download Jahresbericht 2013 der ökologischen Bauaufsicht zur "Optimierung von Beschneiungsanlagen, Skipisten und Lawinenschutz"