Mitarbeiterwohnungen für das Kitzsteinhorn-Team
Die Mitarbeiter der Gastronomie- und Seilbahnbetriebe am Kitzsteinhorn und Maiskogel sorgen mit ihrem Einsatz für glückliche Auszeiten und eine Rundum-Erholung der Gäste. Genauso wichtig wie das Wohlgefühl der Besucher ist den Gletscherbahnen Kaprun aber auch die Zufriedenheit des Teams. Speziell für internationale Saisoniers ohne eigene Wohnmöglichkeit in der Region steht mit dem 2023 eröffneten „Kitz Camp“ ein „Zuhause auf Zeit“ zur Verfügung.
Koffer abstellen und daheim sein
Das moderne Gebäude wurde im Herbst 2023 fertiggestellt und architektonisch schön in die kleine Siedlung an der Häuslhofstraße integriert. Vor den 14 Wohneinheiten breiten sich auf der einen Seite die Felder bis zur Burg Kaprun aus – auf der anderen Seite blickt man direkt auf seinen majestätischen Arbeitsplatz: das Kitzsteinhorn. Robert ist einer der ersten Bewohner des „Kitz Camps“ und zeigt sich begeistert.
„Die 28 m² große Wohnung ist gemütlich und komplett mit Bett, Dusche, WC, Küche, Schrankwand und Esstisch ausgestattet. Für mich hieß das nach der Ankunft: Koffer abstellen und daheim sein. Denn selbst für Geschirr, Kochutensilien und Bettwäsche war gesorgt“, erzählt der Service-Mitarbeiter der Gletschermühle, während er sich im Jogginganzug in der kleinen Küche vor Dienstantritt noch schnell Kaffee kocht und im kostenlosen WLAN Nachrichten von der Familie in Kroatien liest.
Wenige Minuten später tritt Robert, nun in Dienstkleidung, vor die Wohnhaustür. Er macht sich zu Fuß auf den kurzen Weg ins Zentrum, wo er mit dem Nahverkehrsbus weiter bis zur Seilbahn und hinauf zu seinem Arbeitsplatz im Restaurant Gletschermühle auf 2.450 m fährt. Um 17 Uhr wird er wieder zurück in seinen vier Wänden sein und, so verrät er: „Vielleicht noch einen Spaziergang ins Kapruner Moor direkt vor der Haustür machen.“
Vorreiterrolle beim Mitarbeiterwohnraum
Das „Kitz Camp“ ist die jüngste der Mitarbeiterwohnanlagen. „Das erste wurde bereits 2016 errichtet“, erinnert sich Fritz Hüttner, der damalige stellvertretende Gastronomieleiter und Gastro-Personalverantwortliche beim Kitzsteinhorn. „Mir war es schon lange ein Anliegen, speziell für Saisonmitarbeiter, die nicht aus der Region kommen, Wohnraum zu schaffen. 2016 war es dann so weit und wir konnten den ersten Mitarbeitern die Schlüssel zu ihren Mitarbeiterwohnungen im ,Team Camp‘ in der Nähe des Tauern SPA überreichen. Damit übernahmen wir damals eine Vorreiterrolle. In unseren Mitarbeiterwohnanlagen können wir Saisonkräften gemütliche und moderne Wohnungen zur Verfügung stellen. Nicht selten werden über die Jahre aus Saisonjobs Ganzjahresanstellungen – dann suchen sich die Mitarbeiter aber ohnehin eigenen Wohnraum in der Region.“
Die Wohnhäuser sind allesamt zentral gelegen, sodass die Mitarbeiter die meisten Wege zu Fuß erledigen können. Für weitere Strecken stehen ihnen der Skibus und die Linie 660 nach Zell am See auch privat kostenlos zur Verfügung.
Einfach ankommen, Koffer abstellen und daheim sein. Da freut man sich nach Dienstschluss auf die eigenen vier Wände auf Zeit.
Kriterium für Job-Entscheidung
Fritz Hüttner weiß, wie wertvoll ein gut erholter und zufriedener Mitarbeiter im Betrieb ist, und meint: „Wir legten daher großen Wert auf eine gute Ausstattung und Möblierung der Wohnungen. Die ebenerdigen Einheiten verfügen über einen eigenen Garten, die oberen Stockwerke sind allesamt mit Balkon ausgestattet. Und falls jemand aus dem Nachtdienst kommt, kann er mit den elektrischen Rollos für einen erholsamen Schlaf die Nacht nochmals zurück in die Wohnung holen.“
Die Investitionen in den Wohnraum für Mitarbeiter zahlen sich absolut aus, weiß der damalige Personalverantwortliche: „Viele Mitarbeiter kommen über andere Mitarbeiter zu uns ins Team. Neben dem Job und der Bezahlung ist vor allem eine gute Unterbringung ein punktendes Argument. Und ein Mitarbeiter, der in seinem privaten Rückzugsort zufrieden ist, spiegelt diese Zufriedenheit auch an seinem Arbeitsplatz wider.“
Nach Saisonende packt Robert einfach wieder seinen Koffer und schließt die Tür hinter sich. Denn er weiß, dass ihm bei einem erneuten Saisoneinsatz wieder ein gemütliches „Zuhause auf Zeit“ in den Mitarbeiterwohnhäusern des Kitzsteinhorns zur Verfügung steht.